"Man sollte öfter mal ausmisten"
Monika Bittl

Verlag: Droemer Knaur
Seitenzahl: 272
ISBN: 978-3-426-52567-8
Erstausgabe: 12,99 Euro
Preis: 12. Januar 2021
Klappentext:
Nach 27 Ehe-Jahren ist der Lack eben ab, da sind sich Franziska und
Bastian Schweighöfer einig. Jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind, hat
man sich einfach nichts mehr zu sagen und es wird Zeit für
getrennte
Wege. Deswegen muss man sich noch lange nicht streiten, hat man ja nie
groß getan. Mit der vollkommen friedlichen Scheidung soll nur noch
gewartet werden, bis sich Franziskas Mutter Mathilde von einem leichten
Herzanfall erholt hat. Bis dahin wird »heile Familie« gespielt.
Natürlich
haben Franziska und Bastian keine Ahnung, dass Oma Mathilde sie längst
durchschaut hat und ihnen die Kranke nur vorspielt. Tatsächlich
funktioniert Omas Plan wunderbar: Die heile Familie
vorzutäuschen ist nämlich so anstrengend, dass Franziska und Bastian bald streiten, was das Zeug hält.
Und wer sich streitet, der liebt sich noch!
Meine Meinung:
Es war bereits mein drittes Buch, was ich von der Autorin gelesen habe. Schon die Gestaltung des Covers erinnerte mich an die vorhergehenden Bücher und es ist immer gut, wenn es einen gewissen Wiedererkennungswert bei Büchern gibt. Zumindest geht es mir da so.
Wenn man 27 Jahre zusammen verheiratet ist, sich nicht streitet und sich nichts mehr zu sagen hat, kann man sich eigentlich auch trennen, oder? Die Kinder sind groß und aus dem Haus. Nur die Oma hat sich noch nicht vom Herzanfall erholt. Daher warten Franziska und Bastian noch bis zu ihrer Besserung, um sich dann zu trennen.
Doch was sie nicht wissen ist, dass die Oma sie längst durchschaut hat. Und um weiter ihre Familie zu haben ändert die Oma auch nichts an ihrem Gesundheitszustand. Doch dieses „heile“ Familie spielen wird anstrengend und plötzlich streiten die Beiden sich doch. Heißt das etwa, dass doch noch Liebe im Spiel ist?
Es war ganz amüsant von der Geschichte zu lesen und da die Protagonisten jeweils zu Wort kamen war es auch ein flüssiges Lesen des Buches. Oma Mathilde ist wirklich großartig und frech, sie habe ich sehr gemocht. Das zudem auch das aktuelle Thema Corona im Buch vorkommt ist Ok, aber hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Das ist jedoch Geschmackssache.
Es war ein witziges Buch, auch wenn eine Trennung natürlich als Thema nie witzig ist. Die Autorin hat es flüssig und gut geschrieben. Ich vergebe daher 3 Sterne für dieses Buch!
Meine Bewertung:
3 von 5 Sternen
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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!
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