Samstag, 31. Januar 2026

Rezension zu "Ruf der Leere"

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"Ruf der Leere"
Daniel Alvarenga



 

Verlag: Harper Collins
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-3650-1138-6
Erstausgabe: 23. Dezember 2025
Preis: 14,00 Euro 

 

 

Klappentext:

 

Seit Wochen fiebert Felix dem Wochenende mit Ben und Laura in der Waldhütte entgegen und ist nicht begeistert, dass seine Freunde ungebeten weitere Gäste mitbringen. Die Stimmung ist spürbar angespannt. Als ein alter Mann vor der Tür steht und die Gruppe auffordert, bis zum Abend eine Person auszuwählen, die es verdient, weiterzuleben, während alle anderen sterben, gerät die Gruppendynamik aus den Fugen und offenbart, wer sich am Ende selbst der Nächste ist.

Während sich die Situation im Wald immer weiter zuspitzt, beginnt Felix‘ Vater sich um seinen Sohn zu sorgen. Sie haben kein besonders inniges Verhältnis zueinander, doch Felix‘ plötzliches Verschwinden bewegt ihn dazu, sich mit dessen Leben auseinanderzusetzen. Dabei eröffnet sich ihm ein Bild, das ihn zutiefst beunruhigt. 

 

Meine Meinung:

 

Auf dieses Buch war ich gespannt, denn ich hatte es schon ein paar Mal im Instagram gesehen und dort waren die Leserinnen begeistert. Ich habe zum ersten Mal ein Buch vom Autor gelesen, und nicht das letzte Mal, so viel kann ich schon sagen. 


Für mich hat der Autor einen sehr angenehmen Schreibstil und bis auf das Ende hatte ich wirkich gute Lesestunden. Ich bin persönlich nicht so der Fan von Büchern mit offenem Ende, aber das ist wirklich reine Geschmackssache.


Felix ist ohne Mutter groß geworden, denn die starb bei der Geburt der Schwester als er gerade mal 5 Jahre alt war. Er hat keine Erinnerungen an seine Mutter. Sein Vater ist nicht wirklich ein herzlicher Mensch und auch die neue Freundin an seiner Seite kann Felix nicht wirklich akzeptieren.


Ben ist die einzige Konstante in seinem Leben, er ist sein bester Freund seit dem Kindergarten. Ben kommt gerade von einem Semester aus Australien zurück und er freut sich auf das Wiedersehen am Flughafen. Doch Ben ist nicht alleine, denn er hat einen Freund aus Australien dabei. Worüber sich Felix wirklich ärgert.


Felix lässt eine Party steigen zum Wiedersehen und auch Bill darf mit. Noch bei der Party sind LAura, ihr Freund Fabian und Lisa. Doch mitten in der Party taucht ein alter Mann auf. Er sagt, er ist der Tod und bis auf einer der Gruppe werden die anderen alle sterben. Wer am Leben bleiben soll müssen sie nun bestimmen.


Der Autor schreibt dann in Rückblenden, was die 6 Monate zuvor passiert ist. Zum Beispiel wie Laura und Felix sich kennengelernt haben. Man liest abwechselnd auch Sicht der Beiden, was mir wirklich gut gefallen hat. 


Im Klappentext liest man viel über diese Wahl, wer wohl überleben wird. Doch in der Geschichte an sich steht das nicht im Mittelpunkt.


Ein Buch, was anders war als ich es dachte und mir wirklich gut gefallen hat.
 

 

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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!

 

 

Link zum Verlag: Harper Collins

Freitag, 30. Januar 2026

Rezension zu "Die Liebe, später"

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"Die Liebe, später"
Gisa Klönne



Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-463-00075-6
Erstausgabe: 27. Januar 2026
Preis: 24,00 Euro

 

 Klappentext:

 

 Seit über zwanzig Jahren sind Kora und Anselm glücklich verheiratet: sie, die erfolgreiche Journalistin, er, der Biologe, der Woche für Woche in die Hauptstadt pendelt. Doch nach einer Herz-OP findet Kora nicht mehr zurück in ihr Leben. Ihr Beruf, ihr Alltag, ihre Ehe – alles steht plötzlich infrage. Anselm wiederum hat die Rente eingereicht. Er will die verbleibende Zeit mit Kora genießen und einen alten Traum umsetzen: einen Libellenteich im Garten. Der sorgfältig zwischen Nähe und Distanz austarierte Alltag gerät aus dem Takt. Kora flüchtet – und begibt sich auf eine Reise zu Menschen und Orten, die sie als junge Frau geprägt haben. Wer ist sie einmal gewesen? Was hält das Leben noch für sie bereit? Und kann sie wieder mit Anselm glücklich sein? 

 

Meine Meinung:

 

Auf dieses Buch war ich gespannt, denn der Klappentext klang nach meinem Geschmack. Ich hatte zuvor bereits ein Buch der Autorin gelesen. Dieses Mal fiel mir der Einstieg in die Geschichte schwerer. Für meinen Geschmack war das Alter der Protagonisten für mich nicht zutreffend, das hat es mir ein bisschen schwer gemacht.


Doch nach ein paar Seiten war ich in der Geschichte. Die Autorin hat die Emotionen und Gedanken der Menschen gut beschrieben. 



Kora und Anselm sind über zwanzig Jahre zusammen. Doch Anselm ist nun Rentner und jeden Tag Zuhause. Kora muss nach einer großen Herz-Op auch aussetzen und nun sind Beide Zuhause. Das ist gerade für Kora ziemlich ungewohnt, denn sonst kam Anselm übers Wochenende heim von der Arbeit in Berlin.


Kora sucht einen Weg zurück in ihr Leben zu finden, doch das gestaltet sich schwierig. Sie stellt alles in Frage in ihrem bisherigem Leben. Anselm will die Zeit nun mit Nora nutzen seit der Rente und hat Pläne am Haus. Er will einen Libellenteich im Garten zaubern, was für Kora ziemlich absurd ist.


Kora geht auf Distanz und macht sich auf eine Reise zu Menschen und Orten aus ihrer Vergangenheit, wo sie noch jung war. Wer war sie und was wird ihr noch alles im Leben passieren? Wird die Ehe mit Anselm wieder glücklich sein?


Die Autorin spricht Themen an, die für jeden im Leben mal wichtig sind. Für mich ein Buch, was sich nur langsam in mein Leserherz geschlichen hat. 
 

 

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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!

  

Link zum Verlag: Rowohlt



Samstag, 24. Januar 2026

Rezension zu "Die Wolkengucker"

"Die Wolkengucker"
Kristina Fritz 


 

Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-7577-0001-0
Erstausgabe: 22. Dezember 2023
Preis: 16,00 Euro

 

 

 

Klappentext:

 

 Matt Williams kann nicht verstehen, warum seine kleine Tochter Mia so hingebungsvoll Wolken betrachtet. Sie sieht darin eine ganze Welt, für ihn sind es schlicht viele kleine Wassertröpfchen. Das ändert sich, als er und Mia die alte Wilma kennenlernen. In ihrer alten Münchener Villa trifft sich nämlich die Wolkengucker-Gesellschaft, ein Grüppchen der unterschiedlichsten Menschen. Hier teilt man nicht nur Mias Liebe zu den Zuckerwatte- und Sahneeis-Gebilden am Himmel, sondern noch viel mehr ... 

 

Meine Meinung:

 

Das Buch lag viel zu lange auf meinem SuB und nun war es endlich an der Reihe zum Lesen. Was soll ich sagen? Ich fand es wirklich großartig. Der Plot ist mega und auch die Menschen sind mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen. Ich wollte sie nicht wirklich gehen lassen nach Beendigung.


Der Schreibstil der Autorin ist so flüssig und voller Gefühl, wie ich finde. Es ist wirklich schade, das dieses Buch kaum in den sozialen Netzwerken zu sehen ist. Denn es hat so viel Aufmerksamkeit verdient, meiner Meinung nach.


 Matt und seine Tochter haben eine schwierige Zeit, denn Sie haben einen Verlust zu verarbeiten. Matts Frau und Mias Mutter sind verstorben. Seit dem schaut Mia regelmäßig in die Wolken, denn dann ist sie ihrer Mama nahe. Doch Matt kann damit nichts anfangen. 


Eines Tages kommt Wilma auf die Idee ein Wolkengucker Treffen in ihrer großen Villa zu organisieren. 
 

 

Matt und Mia lernen eines Tages Wilma kennen. Sie hat gerade ihre Freundin verloren und weiß auch nicht so richtig wie es weitergehen soll, gerade in ihrem Alter. Von ihrer verstorbenen Freundin hat sie deren Haushaltshilfe geerbt. Die Beiden brauchen eine Weile, bis sie sich doch nahe kommen.


Diese Treffen sind ein Anker für alle, die teilnehmen und dann schmieden Sie Pläne. Voller Hoffnung, Liebe und Mut machen sie zusammen eine Reise. Wird sich alles im Leben bei jedem Einzelnen fügen?


Hach, ich habe dieses tolle Buch unter Tränen beendet und lege es euch sehr gerne ans Herz. Die Geschichte muss in die Welt und gelesen werden!
 

 

Link zum Verlag: Bastei Lübbe

 

Rezension zu "Der Sturm zwischen uns"

"Der Sturm zwischen uns" Carley Fortune Verlag: Penguin Seitenanzahl: 512 ISBN:  978-3-328-11459-8 Erscheinungsdatum: 13. Mai 2026...