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"Anton und Alma"
Dana Vowinckel

Verlag: Suhrkamp
Seitenanzahl: 542
ISBN: 978-3-518-43297-6
Erscheinungsdatum: 2. September 2026
Preis: 26,00 Euro
Klappentext:
Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne
kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide
kommen aus Berlin und studieren an derselben Universität – doch das ist
auch schon alles, was sie verbindet. Anton entstammt einer
Akademikerfamilie, Alma ist bei ihrer Mutter und ihrem lieblosen
Stiefvater am östlichen Stadtrand aufgewachsen. Anton ist Jude. Alma
nicht. Doch die beiden verlieben sich, ziehen zusammen, streiten und
versöhnen sich, bis Anton nach New York geht, um dort seine Masterarbeit
über die Massenkonversion der Chasaren zum Judentum zu schreiben. Alma
bleibt allein zurück und sucht Halt in Antons Gemeinde. Erst die
Ereignisse des 7. Oktober 2023 und des Gaza-Kriegs, die polarisierte
Stimmung sowohl auf dem Campus als auch in seiner eigenen Familie lassen
Anton zu Alma zurückkehren, bei ihr Trost und Zuflucht finden. Doch
dann reißt ein tiefer Abgrund auf, und die Hoffnung auf Glück scheint
ferner denn je.
Meine Meinung:
Dieses Cover hat mich direkt fasziniert und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich war so sehr gespannt auf die Geschichte. Ich habe das Buch in wenigen Tagen gelesen und kann vorab sagen, es ist für mich ein Highlight.
Den Schreibstil habe ich beim Lesen als ganz besonders empfunden, denn die Autorin hat für meinen Geschmack immer die richtigen Worte für die Situationen und Gefühle der Protagonisten gefunden. Eine Geschichte, die lange nachhallen wird in mir.
Wie der Titel schon verrät lernen wir Anton und Alma kennen und diese Beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Denn sie wachsen in unterschiedlichen Familien auf, die unterschiedliche Werte leben. Sie lernen sich in der Bretagne kennen bei einem Schüleraustausch.
Viele Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder und alles ist wir früher. Sie reden viel was in den Jahren passiert ist. Sie sind auf der gleichen Uni, doch mehr Gemeinsamkeiten haben sie nicht.
Anton ist Jude, Alma nicht. Doch wie das Leben so spielt verlieben sie sich. Streit gehört wie immer dazu in einer Beziehung. Die Geschehnisse am 7. Oktober 2023 und der Gaza Krieg ändern einiges. Denn bei Anton in der Familie ist dann alles anders.
Wie das Leben so spielt ändert sich vieles. Kann die Liebe der Beiden bestehen bleiben bei allem Trubel in der Welt? Die Autorin hat wirklich wunderbar geschrieben und ich freue mich auf ihre Lesung im Oktober in Leipzig.
Themen wie Trauer, Familie, Liebe und auch Verlust wurden für mich hier wunderbar umgesetzt und daher ist das Buch eine große Empfehlung.
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Vielen Dank an den Verlag und Vorablesen für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!
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