"Auf ein Interview mit Franka Bloom auf der Leipziger Buchmesse 2024"
Am 12. März 2024 ist der neue Roman "Was geht, Annegret?" von Franka Bloom beim Rowohlt Verlag erschienen. Ich hatte mit der Autorin zusammen auf der Leipziger Buchmesse einen kleinen Interviewtermin und Sie hat mir 4 kleine Fragen beantwortet.
1. Woher kam die Idee zum neuen Buch?
Antwort von Franka: Die Idee zum Buch hatte ich schon lange durch meine ältere Tochter. Als sie mit dem Studium begann, engagierte sie sich zunehmend politisch. Sie ist eine klassische Gen Z. Es gab immer häufiger Diskussionen – auch mit den Omas – über Politik, Soziales, Verantwortung und das Klima. Als wir dann durch die Pandemie wieder näher zusammenrückten und unsere jüngere Tochter im Abi stand, ging es teilweise hoch her – im positiven Sinne. Da wurde noch mehr diskutiert, erklärt, verstanden und missverstanden. Das hat in mir gearbeitet. Aus der ursprünglichen Roman-Idee über eine Mutter, die zu ihrer Tochter in die Studi-WG zieht, wurde Annegret, weil die Fallhöhe spannender ist, wenn eine Oma, ihr Leben und ihre Ansichten komplett verändern und überdenken muss.
2. Was tun bei einer Schreibflaute?
Antwort von Franka: Entweder ich putze, wenn mein Kopf leer ist. Oder ich gehe mit dem Hund spazieren. Oder ich arbeite an einem anderen Projekt. Oder ich schaue Serien. Oder ich recherchiere zu irgendeinem Thema, über das ich gerne mal schreiben möchte. Nichts tun ist jedenfalls keine Option für mich. Da schlaf ich ein.
3. Wie lange hast Du am Buch geschrieben?
Antwort von Franka: Ein ganzes halbes Jahr.
4. Wie viel Franka steckt in diesem Buch?
Antwort von Franka: In allen Büchern von mir steckt immer viel Franka. Leider hab ich nicht so viel Fantasie wie J.K. Rowling. Daher hole ich meine Ideen im weitesten Sinne aus meinem Umfeld und Leben und dem, was mich gerade umtreibt – als Frau, Mutter, Partnerin, Tochter, Hundebesitzerin, Autorin, Hobbyköchin, Freundin, Nachbarin …. Das wahre Leben bietet unendliche Inspirationen.
Vielen Dank für das kleine Interview liebe Franka, ich freue mich auf ein Wiedersehen mit dir.
Antje Milde



