Sonntag, 17. Oktober 2021

Rezension zu "Über uns funkeln die Sterne"

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"Über uns funkeln die Sterne"

Jenny Gladwell




Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3-442-49116-2
Erstausgabe: 20. September 2021
Preis: 10,00 Euro




Klappentext:


Ganz London strahlt im vorweihnachtlichen Lichterglanz, doch die Journalistin Jane würde sich am liebsten zu Hause verkriechen und ihrem Ex-Freund hinterhertrauern. Stattdessen soll sie an einer Pressereise nach Norwegen teilnehmen, wo wie jedes Jahr ein prächtiger Weihnachtsbaum für den Trafalgar Square ausgewählt wird. Wider Erwarten ist Jane vollkommen fasziniert vom Zauber der tief verschneiten Wälder, glitzernden Fjorde und sternenklaren Nächte. Und als sie auf die unglaubliche Geschichte einer großen Liebe im Zweiten Weltkrieg stößt, öffnet auch sie ihr Herz für die wahre Liebe …


Meine Meinung:


Dieses Cover hat mich so beeindruckt und ich wollte dieses Buch einfach zu gerne lesen. Es ist schön gestaltet mit dem Weihnachtsbaum und die schönen Lichter am Baum, die hervorgehoben sind. Der Klappentext klang zudem nach einem Buch, bei dem man sich einkuscheln kann, einen leckeren Tee trinken kann und dann das Lesen genießen kann.


Von der Autorin hatte ich zuvor noch nichts gelesen. Ich fand es spannend, dass die Geschichte auf wahren Tatsachen basiert und sich die Autorin dieser angenommen hat. Der Schreibstil war angenehm flüssig und ich bin direkt in die Geschichte eingestiegen. Die Personen und auch die Umgebung waren zauberhaft beschrieben und immer wieder musste ich auch schmunzeln beim Lesen. Wie gern wäre ich  beim Lesen vor Ort gewesen an den Schauplätzen dieser Geschichte.


Jane ist Journalistin und ist nicht gerade begeistert von der Weihnachtszeit. Am liebsten wäre sie nur zu Hause und würde keinen sehen wollen, nach der Trennung von ihrem Ex. Doch dann schickt ihre Chefin sie auf eine Reise nach Norwegen. Dort wird von einer Tradition erzählt und Jane soll daraus einen Artikel schreiben.


Auf dieser Reise sind Bloggerinnen eingeladen sowie ein Promi und auch ein Fotograf, Ben aus ihrer Redaktion. Jane hat so gar keine Lust, doch auch ihre beste Freundin sagt sie soll fahren und die Zeit genießen sowie einen Flirt eingehen. Sie soll sich einfach fallen lassen und nicht mehr an den Ex denken.


Thomas ist ein weiterer Gast dieser Reise und durch ihn wird Jane gut informiert zur Geschichte hinter dem Weihnachtsbaum. Die Beiden verstehen sich gut und Jane wird zudem viel von Thomas Leben erfahren.


Auf dieser Reise ist auch Philip dabei. Ein Mann, den man bereits aus dem TV kennt. Ein arroganter Typ, dem Jane am liebsten aus dem Wege geht. Doch ihre Wege kreuzen sich immer wieder und diese Treffen finde ich sehr gelungen. Das hat die Autorin wunderbar geschrieben.


Diese Geschichte strahlt viel Charme gerade auch in Bezug auf Weihnachten und die Geschichte aus. Es ist der Autorin von Seite 1 an gelungen mich zu erreichen und auch zu berühren. Diese Geschichte ist besonders und ich vergebe daher 5 Sterne!


Meine Bewertung:


5 von 5 Sternen


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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!



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Sonntag, 10. Oktober 2021

Rezension zu "Familie ist, wenn man trotzdem lacht"

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"Familie ist, wenn man trotzdem lacht"

Wiebke Busch




Verlag: Heyne
Seitenzahl: 320
ISBN: 978-3-453-42472-2
Erstausgabe: 12. Juli 2021
Preis: 12,99 Euro




Klappentext:


»Drei Zimmer, drei Personen. Passt doch.«, sagt Arno Ruttmann, als er und seine Frau Steffi ihr erstes Kind bekommen. Steffi ist sich da nicht so sicher – könnte eng werden. Als Kind Nummer zwei kommt, ist es zu spät: Die Hamburger Mieten sind in astronomische Höhen gestiegen. Was tun? Seine Seele verkaufen? Oder den Erstgeborenen? Nach zahllosen Besichtigungen und Maklern aus der Hölle kommt die Lösung so unerwartet wie simpel daher: Eine Mehrgenerationen-WG! Flora Blum wohnt seit 49 Jahren in einer idyllischen Stadtvilla mit Garten. Der Deal: Familie Ruttmann kauft einen Teil des Hauses, hilft bei der Renovierung – und darf bei ihr einziehen. Dafür gibt’s jede Menge Platz, Kinderbetreuung und Flora als neues Familienmitglied. Die hütet wiederum das eine oder andere aufregende Geheimnis, das es zu lüften gilt.


Meine Meinung:



Dieses Cover hat mich direkt angesprochen. Mit seinen kleinen Details ist es wirklich gut geworden und auch sehr ansprechend. Zudem machte mich der Klappentext neugierig. Von der Autorin hatte ich zuvor noch nichts gelesen.


Arno und Steffi bekommen ihr erstes Kind und Steffi hat Zweifel, das die aktuelle Wohnung groß genug ist. Arno meint das schon und so kommt dann auch bald Kind Nummer zwei zur Welt. Die horensen Mieten in Hamburg sind ein Problem, denn so leicht lässt sich keine neue Wohnung finden.


Doch dann kommt die Villa ins Spiel. Dort lebt eine ältere Dame und der Deal ist, dass die Familie einen Teil des Hauses kauft und dann alle zusammen dort leben werden, eine WG. Flora, die Hausbesizuerin hat noch die Aufgabe übergeben, dass Arno und Steffi zusätzlich beim renovieren helfeln. Doch was ist Flora s Geheimnis?


Dieses Buch hat mir von Seite 1 an gefallen, denn die Menschen sind sehr reell beschrieben wurden auch die Probleme und Gefühle hat die Autorin wunderbar in Worte gefasst. Es ist wirklich ein großartiger Roman von Wiebke Busch. Das Leben hat Höhen und Tiefen, doch mit den richtigen Menschen an seiner Seite schafft man einfach Alles.


Ich vergebe 5 Sterne!



Meine Bewertung:


5 von 5 Sternen


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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!



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Rezension zu "Die Schneeflockenmelodie"

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"Die Schneeflockenmelodie"

Anna Liebig




Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 336
ISBN: 78-3-7341-1065-8
Erstausgabe: 20. September 2021
Preis: 10,00 Euro




Klappentext:


Nina weiß nicht mehr weiter. Ballett ist ihr Leben, doch ihr Traum, eines Tages eine berühmte Tänzerin wie ihre geliebte Großmutter Maria zu werden, droht zu zerplatzen. Als Maria aufgrund ihrer voranschreitenden Demenz auch noch in ein Heim gebracht werden muss, scheint Ninas Kraft am Ende. Doch dann fällt der jungen Frau eine Schatulle mit einer alten Spieluhr und einem Notizbuch in die Hände. Diese offenbaren ihr nicht nur die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe zwischen einer Tänzerin und einem einfachen Spieluhrenmacher, sondern führen sie auch zu ihrem eigenen Glück…


Meine Meinung:


Ich freute mich sehr auf dieses Buch, denn das letzte Buch der Autorin hat mir sehr gefallen. Die Gestaltung ist ansprechend und wirklich schön geworden. Man möchte es am liebsten nicht mehr aus den Händen legen.


Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ich hatte keine Probleme in die Geschichte zu finden. Die Vergangenheit und die Gegenwart hat die Autorin wunderbar in Szene schreiben können und mir fehlte nichts beim Lesen. Ich habe mitgefühlt und habe vor meinem bildlichen Auge viele Szenen gesehen beim Lesen.


Maria ist eine Ballerina genauso wie 55 Jahre später ihre Enkelin Nina. Sie geht ihrer Oma auf die Spur, als Sie ein Notizbuch von ihr findet sowie eine wunderschöne Spieluhr. Ihre Oma ist mittlerweile dement und in einem Heim. Sie will ihre Oma nicht gehen lassen, denn ein Leben ohne Maria kommt für sie nicht in Frage.


Maria und Nina lieben das Ballett und das verbindet die Beiden immer sehr. Beide müssen irgendwann ohne ihre Trainierinnen auskommen, denn diese sterben. Doch geht das wirklich? Können Sie ihr Leben weiterführen nachdem sie die Strenge und Liebe der Trainerinnen nicht mehr haben? Was wird aus den Lieben, die die Beiden haben in ihren Männern?


Anna Liebig hat diese wundervolle Geschichte in zwei Zeitebenen geschrieben und ich bin wirklich beeindruckt. Aber auch das Weihnachtsgefühl und die Liebe kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Für mich war es wieder einmal ein Highlight und ich werde auch kommende Bücher der Autorin lesen.


Ich vergebe 5 Sterne!



Meine Bewertung:



5 von 5 Sternen


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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!


Link zum Verlag: Blanvalet

Rezension zu "Wie ein Schatten im Sommer"


 "Wie ein Schatten im Sommer"

Adriana Popescu



Verlag: cbj
Seitenzahl: 480
ISBN: 978-3-570-31439-5
Erstausgabe: 13. September 2021
Preis: 14,00 Euro




Klappentext:


Einen Neubeginn wagen – anderer Ort, andere Leute, alles auf Anfang! Das hofft Vio, als sie mit ihrer Familie in ein kleines Dorf in Süddeutschland zieht. Und als Vio am ersten Tag nicht nur Anschluss an eine nette Clique bekommt, sondern die Pizza auch noch von dem wirklich netten Konstantin gebracht wird, bekommt das Landleben schon mal 5 Sternchen. Bald kann Vio sich gar nicht mehr vorstellen, je etwas anderes gemacht zu haben, als durch leuchtende Maisfelder zu radeln und am sonnenwarmen See zu liegen – den Jungen ihrer Träume neben sich. Wäre da nur nicht die Clique seines großen Bruders Robin mit ihren fremdenfeindlichen Sprüchen, die dann doch einen Schatten ins Sommerlicht werfen. Aber zum Glück hat Konstantin mit denen nichts zu schaffen – oder etwa doch?



Meine Meinung:



Jeder der mich etwas kennt, weiß, dass die Bücher von Adriana Popescu immer bei mir einziehen und auch gern gelesen werden. Dieses Buch habe ich mir signiert bestellt und es musste direkt nach Erhalt gelesen werden. Das Cover ist wieder mal ein Traum und auch der Klappentext verspricht wieder ein gutes Buch zu werden.


Als ich dieses Buch startete war ich wieder im Lesefluss. Die Autorin hat für mich einfach einen perfekten Schreibstil, der mich immer wieder packt und auch mitreißt. Ich kann das Buch kaum bei Seite legen und habe es daher innerhalb eines Tages beendet. Ich hoffe wirklich, dass ich die richtigen Worte finde um diesem grandiosen Werk der Autorin gerecht zu werden.


Es sollte ein Neuanfang werden für Vio, nachdem in München so einiges schief ging. Vio und ihre Eltern ziehen in ein kleines Dorf in Süddeutschland. Dort angekommen ist es langweilig und auch ein kleiner Schock für Vio, den sie dort erlebt. Denn sie ist Trubel gewöhnt.


Ihre Eltern übernehmen eine kleine Gaststätte im Tennisclub und wollen so langsam im Dorf Fuß fassen. Doch da haben Sie nicht mit einigen Menschen aus dem Dorf gerechnet. Es wird einen Vorfall geben, bei dem ich wirklich schlucken musste beim Lesen. Das Menschen so sein können ist hart, doch leider nicht mehr unbekannt in dieser Welt auf der wir leben.


Vio freundet sich mit Konstantin an und wird nach und nach seinen Freunden vorgestellt. Auch seinen Bruder und dessen Clique lernt sie kennen. Doch die Jungs sind ihr nicht sympathisch. Sie haben ein Denken, was nicht wirklich gut ist und auch immer mal werden Aktionen gestartet, die nicht legal sind. Fremdenfeindliche Sprüche sind bei der Clique nur das minimalste, was sie machen.


Doch wird Vio Fuß fassen und was wird mit ihr und Konstantin? Wie wird es im Dorf weitergehen gerade auch in Bezug auf die Fremdenfeindlichkeit?


Wow – dieses Buch ist der Wahnsinn. Die Autorin hat genau den richtigen Nerv zu den wichtigen Themen und auch zu den Gefühlen getroffen. Für mich ist dieser Roman ganz großes Kino. Ich vergebe daher 5 Sterne!



Meine Bewertung:



5 von 5 Sternen



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Samstag, 9. Oktober 2021

Rezension zu "Lovett Island - Sommerflüstern"

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"Lovett Island - Sommerflüstern"

Emilia Schilling

- Band 3 -



Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 432
ISBN: 978-3-442-49032-5
Erstausgabe: 4. Oktober 2021
Preis: 12,90 Euro




Klappentext:


Gerade erst haben Maci und Trevor wieder zueinandergefunden und Pläne für die Zukunft geschmiedet, als ein Hurrikan alle Glücksgefühle dahinfegt. Der Sturm verwüstet die paradiesische Karibikinsel Lovett Island, und schlimmer noch: Trevor wird vermisst. Für Maci bricht eine Welt zusammen. Blair findet ausgerechnet bei den Menschen Halt, die sie früher abschätzig als Personal abgetan hat. Und Violet macht sich endlich auf die Suche nach ihrer Mutter und findet, wonach sich ihr Herz schon so lange gesehnt hat …


Meine Meinung:


Ich freute mich auf den finalen Band der Reihe, doch gehen lassen wollte ich die Personen und Geschichten auch nicht. Ich find gestalterisch diesen hier am Schönsten, denn diese Farbe ist mein absoluter Favorit. Die drei Bände sehen zusammen im Regal so schön aus.


Auch nach den ersten Seiten wusste ich, dass mir der Abschied schwer fallen wird. Ich war sofort in Gedanken wieder auf der Insel und bei den Menschen, denen wir in diesem Band begegenen. Mir hat absolut nichts gefehtl beim Lesen und ich finde die Entwicklung von Blair wirklich großartig.


Man trifft alte Bekannte wieder und man hat das Gefühl, dass man mit ihnen befreundet ist. Die Autorin hat hier wirklilch eine tolle Reihe geschaffen und ich liebe die Bücher alle sehr.


Drei Personen werden in diesem Buch wieder hervorgehoben und in den Kapiteln verwendet. Das hat mir sehr gefallen und ich hatte auch keine Probleme beim Ändern der Perspektive des Lesens. Es tat gut und ich würde einmal so gerne auch auf diese tolle Insel fliegen und dort Zeit verbringen.


Maci, Violet und Blair sind jede auf ihre Art tolle Menschen und ich habe sehr mit ihnen gefühlt. Wer diese Reihe noch nicht kennt sollte das schleunigst nachholen, denn für mich ist diese Reihe wirklich ein Jahreshighlight. Ich kann sie euch nur empfehlen.


Ich vergebe 5 Sterne!


Meine Bewertung:


5 von 5 Sternen


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Mittwoch, 6. Oktober 2021

Rezension zu "Was nicht glücklich macht, kann weg"

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"Was nicht glücklich macht, kann weg"

Carla Berling





Verlag: Heyne
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3-453-42492-0
Erstausgabe: 13. September 2021
Preis: 10,99 Euro




Klappentext:


Billie ist eine Frau mit Prinzipien. Rituale regeln den Alltag, Freundschaften findet sie überflüssig, Besuche oder sonstige Störungen ihres Lebens mit Ehemann Thilo lehnt sie ab. Als ihr Sohn Jonas sie bittet, für ein paar Monate nach Köln zu kommen und ihren Enkel August zu hüten, schlägt ihr mütterliches Herz höher, und sie springt über ihren Schatten. In Köln trifft sie auf ein kunterbuntes Haus, ein vorwitziges Kind und unkonventionelle Menschen, die anders leben, frei denken und Billies Weltbild aus den Angeln heben. Aber dann fängt es an, Spaß zu machen. Bis an einem Weihnachtsabend alte Geschichten auf den Tisch kommen ...


Meine Meinung:


Dieses Buch hatte ich um ehrlich zu sein erst gar nicht auf dem Schirm. Das Cover ist wirklich gelungen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Es war mein erstes Buch, was ich von der Autorin gelesen habe und auch definitiv nicht das letzte. Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin hat Witz und sehr viel Charme.


Billie hat Prinzipien und dazu gelten Rituale im Alltag. Freundschaften, davon hält sie nichts. Doch eines Tages meldet sich ihr Sohn und bittet Sie für einige Monate nach Köln zu kommen um auf den Enkel aufzupassen. Denn er muss geschäftlich verreisen und kann seinen Sohn nicht mitnehmen.


Sie springt über ihren Schatten und fährt nach Köln zum Enkel. Dort findet sie ein kunterbuntes Haus vor und auch der Enkel ist vorwitzig. Billie ist völlig von der Rolle, denn so ein Leben kennt sie nicht. Für sie ist das alles neu. Doch dann ändert sich etwas …


Die Autorin hat es geschafft mich zu erreichen und ich finde dieses Buch wirklich großartig. Witz, Charme, aber auch der Respekt vor etwas Neuem sind hier sehr gelungen und ich kann das Buch empfehlen.


Ich vergebe 5 Sterne!



Meine Bewertung:


5 von 5 Sternen


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Sonntag, 3. Oktober 2021

Rezension zu "Winterglück und Nelkenduft"

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"Winterglück und Nelkenduft"

Emilia Schilling





Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3-442-49049-3
Erstausgabe: 20. September 2021
Preis: 10,00 Euro




Klappentext:


Es ist Winter in Wien, als die reiselustige Romi nach einem Auslandsaufenthalt in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Dort übernimmt sie zusammen mit ihrer Schwester Steffi den Teeladen ihrer Großtante Leopoldine. Steffis Angst, Romi könnte schon bald wieder in die weite Welt aufbrechen und sie mit der Arbeit allein lassen, entpuppt sich als unbegründet. Romi hat gar nicht vor, Wien wieder zu verlassen. Schließlich hat sie sich in den charmanten Restaurator Niko verliebt, und auch der Teeladen läuft in der Adventzeit blendend. Dann allerdings erfährt Romi, dass Steffi und Niko ihr etwas verschweigen ...



Meine Meinung:


Die Bücher von Emilie gehören jedes Jahr aufs Neue bei mir zum Lesen dazu. Aufgrund der Pandemie wurde dieses Jahr um ein Jahr verschoben mit der Veröffentlichung, doch nun war es soweit. Ich finde die Gestaltung gelungen und optisch passen die Bücher wundervollzusammen.


Schon nach den ersten Seiten war ich in der Geschichte und mir fehlte nichts. Emilia hat zu Kapitelbeginn immer wieder Informationen zu Teesorten oder eben auch ein Rezept. Es ist wirklich eine tolle Gestaltung. Auch im Anhang findet man einen Glossar, denn es werden immer mal wieder österreichische Begriffe genannt. Doch die kann man meiner Meinung nach auch ohne Glossar zuordnen.


Im Buch begleiten wir Romi auf ihren Neuanfang in der Heimat. Zusammen mit ihrer Schwester wird sie die Teestube ihrer Tante Poldi übernehmen, denn diese will sich zur Ruhe setzen. Schon früher war es besprochen, dass Steffi und Romi den Laden übernehmen.


Doch Romi war nun lange auf Reisen und Steffi ist nicht wirklich begeistert, dass ihre Schwester nun wieder kommt und ob Sie für immer bleibt das kann sie auch noch nicht glauben. Die Eltern sind froh, dass Romi wieder zu Hause ist und genießen die Rückkehr sehr.


Auch die beiden Schwestern nähern sich wieder an und genießen die Zeit zusammen. Sie wollen die Teestube mit großem Eifer weiterführen und geben ihr Bestes. Doch kann man eine Liebe finden und eiune Familie gründen, wenn man so viel arbeitet? Steffi ist der Meinung, das Beides nicht zusammen geht. 


Doch kann es vielleicht doch klappen? Und was ist mit Romi, wird sie wieder in der Heimat bleiben und vielleicht mit Niko, dem neuen Nachbarn den Weg der Liebe finden und zusammen gehen?


Dieses Buch ist eine wundervolle Lektüre und ich hatte schöne Lesestunden. Emilia Schilling hat sich mit dieser Geschichte in mein Leserherz geschlichen und ich wollte gar nicht, dass dieses Buch endet. Bitte Emilia, sag mir, dass Du schon an einem neuen Buch schreibst?


Ich vergebe 5 Sterne!



Meine Bewertung:



5 von 5 Sternen


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Montag, 27. September 2021

Rezension zu "Walnusswünsche"


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"Walnusswünsche"

Manuela Inusa

- Band 5 -


Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 413
ISBN: 978-3-7341-0977-9
Erstausgabe: 20. September 2021
Preis: 10,00 Euro




Klappentext:


Victoria führt ein erfülltes Leben auf ihrer geliebten Walnussfarm, die schon seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist. Seit ihre Mutter verstarb und ihre ältere Schwester Abigail – schon immer eine Rebellin – die Familie verließ, ist es allerdings an ihr allein, die Farm über Wasser zu halten, was sich nicht immer leicht gestaltet. Und dann steht plötzlich Abby wieder vor der Tür, an der Hand ihre kleine Tochter, die bezaubernde Bella. Doch schon bald fliegen zwischen den Schwestern wieder die Fetzen – und Abby verschwindet – ohne Bella. Vickys einziger Lichtblick: Liam Sanders, der auf der idyllischen Walnussfarm für seinen neuen Roman recherchieren will – und der ihr Herz dazu bringt, ein paar ganz ungewohnte Sprünge zu machen …


Meine Meinung:


Dies ist der vorletzte Band der Reihe von Manuela Inusa und ich freute mich auf das Lesen. Das Cover ist schön gestaltet und paßt super zu den anderen Bänden.

Schon nach den ersten Seiten wußte ich, dass ich dieses Buch innerhalb kurzer Zeit verschlingen werde. Der Schreibstil ist flüssig und zudem wurde das Thema "Walnuss" umfangreich recherchiert. Man merkt beim Lesen, wie sehr sich die Autorin diesem Thema angenommen hat.


Im Buch geht es um Vicky, Abby und Liam. Vicky und Abby werden auf einer Walnussfarm große. Abbys Traum aber ist es in Hollywood erfolgreich zu sein und für diesen Traum verlässt Sie die Heimat. Vicky kann das nicht verstehen und ist traurig sowei sauer auf ihre Schwester. Nicht mal zu Beerdigung der Mutter kommt Abby heim, Sie hat Gründe.


Vicky ist heimisch und kümmert sich um die Farm sowie ihren Vater. Doch nicht alles läuft gut. Gerade in der Liebe läuft es so gar nicht. Zudem vermisst sie immer mal wieder Abby. Doch das Thema wird nicht mehr angesprochen zwischen Vater und Tochter. 


Abby kehrt eines Tages mit ihrer Tochter Bella zurück und alle sind sprachlos. Ob die Schwestern wieder einen Weg zu sich finden? Abby hat da andere Pläne und läßt ihrer Tochter auf der Farm zurück um weiter nach Hollywood zu ziehen.


Kurz vor Abby´s Rückkehr reiste Liam an. Er ist Autor und arbeitet an seinem neuen Buch, wo Walnüsse und die Farm eine Rolle spielen. Zur besseren Recherche mietet er das Cottage auf Vicky´s Farm. Das erste Treffen der Beiden läuft kühl ab. Doch man merkt Liam an, dass er Vicky toll findet.
Vicky ist zu Beginn distanziert, wobei der Vater Liam total mag.


Viky und Liam kommen sich nach und nach näher und Beide werden offener. Sie erzählt viel aus ihrem Leben. Im Gegensatz zu Liam. Er ist still und erzählt recht wenig. Werden die Beiden einen Weg finden für ihre Liebe?


Dieses Buch ist wie "nach hause kommen". Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch begeistert. Die Rezepte sind ein zusätzliches "Schmankerl", die ich auf jeden Fall probieren will.


Ich vergebe 5 Sterne!



Meine Bewertung:


5 von 5 Sternen


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Freitag, 10. September 2021

Rezension zu "Mein letzter Wunsch"

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"Mein letzter Wunsch"

Nicholas Sparks





Verlag: Heyne
Seitenzahl: 480
ISBN: 978-3-453-27175-3
Erstausgabe: 30. August 2021
Preis: 20,00 Euro




Klappentext:


Maggie ist noch nicht einmal 16, als sie ungewollt schwanger wird. Ihre entsetzten Eltern schicken sie zu einer alleinstehenden Tante nach Ocracoke Island in North Carolina. Die Insel erscheint Maggie so trostlos wie ihr ganzes Leben – bis sie den jungen Bryce kennenlernt. Zwischen den beiden entspinnt sich ein ganz besonderes Band. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern …


Meine Meinung:


Die Bücher von Nicholas Sparks sind für mich immer etwas Besonderes. Ich freute mich daher sehr, dass er ein neues Buch veröffentlich hat. Das Cover ist ansprechend und der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Taschentücher zum Lesen lagen natürlich parat.


Diese Geschichte wird immer wieder in die Vergangenheit von Maggie führen und auch in der Gegenwart spielen. Das hat der Autor wirklich toll umgesetzt.


Maggie wird mit 16 schwanger. Ihre Eltern sind sehr konservativ und legen großen Wert auf das Reden der Nachbarschaft. Kurzerhand schicken Sie Maggie zur Tante, wo sie dann das Kind auf die Welt bringen soll. Maggie hat sich für eine Adoption entschieden. Auf der Insel bei ihrer Tante kommt sie zuerst nur schwer an und lebt sich spät ein.


Ihre Tante ist ihr immer mehr eine richtige Mama als die wirkliche Mama von Maggie. Die Beziehung der Beiden hat mich immer sehr bewegt und mitgenommen. Es war toll diese Entstehung der Beiden zu lesen. Nach und nach kommt sie richtig auf der Insel an. Da Sie die Schule weiter machen soll bekommt sie Nachhilfe von einem Nachbarsjungen, den ihre Tante vermittelt hat.


Bryce und Maggie haben irgendwann nicht nur die Schule, was sie zusammen unternehmen sondern auch die Fotografie. Es ist schön zu lesen, wie das Band der Beiden immer stärker wird und dann auch Liebe entsteht.


Doch am Ende müssen sich Beide überlegen, was aus ihnen und ihrer Liebe wird.


In der Gegenwart ist Maggie nun schwer erkrankt und hat nicht mehr lange zu leben. Sie hat mittlerweile eine Galerie mit einem Künstler zusammen und durch ihre Krankheit wird ein neuer junger Mitarbeiter eingestellt. Zu Beginn ist Maggie skeptisch doch nach und nach nähern die Beiden sich an.


Immer wieder treffen sich die Beiden und Maggie erzählt von ihrer Geschichte.
Wow – wirklich ein Highlight. Ich habe es verschlungen und auch immer wieder weinen müssen. Die letzte Wendung hat mich überrascht und ich habe wirklich keine Vorahnung gehabt.


Ich vergebe 5 Sterne!



Meine Bewertung:


5 von 5 Sternen


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Rezension zu "Für immer und ein Wort"


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"Für immer und ein Wort"

Anne Sanders





Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 464
ISBN: 978-3-7645-0763-3
Erstausgabe: 23. August 2021
Preis: 15,00 Euro




Klappentext:


Für Büchernärrin Annie bestand die Welt schon immer aus Worten. Doch ihr Traum vom eigenen Roman ist in weite Ferne gerückt, und der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen wollte, hat einer anderen Frau das Jawort gegeben. Zutiefst verletzt, lässt sie sich von ihrer besten Freundin überreden, einige Tage in einem Hotel im Dartmoor zu verbringen, um die schmerzvollen Ereignisse zu vergessen. Doch stattdessen findet Annie etwas Besonderes: ein Notizbuch, das jemand in einer der legendären Letterboxen versteckt hat. Annie ist berührt von den Gedanken, die darin niedergeschrieben sind, und als sie auf einer zusammengeklebten Seite die Adresse des Autors entdeckt, macht sie sich auf die Suche nach ihm – nichts ahnend, dass sie dabei auf den stillen Jack treffen wird, der so ganz anders ist, als sie sich den Verfasser des Notizbuchs vorgestellt hat, der ihr aber dennoch unter die Haut geht …


Meine Meinung:


Die Romane von Anne Sanders bzw. Lea Coplin müssen immer im Regal stehen und gelesen werden. Es ist mittlerweile das 10. Buch, was ich von der Autorin gelesen habe. Dieses Cover finde ich wirklich ganz toll und auch der Notizbuchteil im hinteren Buchteil ist eine großartige Idee.


Bei diesem Buch hatte ich etwas Startschwierigkeiten, die sich dann nach ein paar Kapiteln wieder gelegt haben. Ich kann nicht genau sagen an was es lag, doch ich wollte dem Buch eine Chance geben. Manchmal ist der Kopf einfach nicht frei beim Lesen. Hier ging es nach einigen Kapiteln dann und ich konnte in einem guten Lesefluss weiterlesen.


Der Schreibstil ist flüssig und ich konnte mich gut in die Situationen hineinversetzen. Sogar das bildliche Auge war immer aktiv beim Lesen.


Annie ist im Leben nicht zufrieden. Sie wurde verlassen und auch in Sachen Roman läuft es absolut nicht gut. Doch ihre Freundin will sie ablenken und hat die Idee für ein paar Tage zu verreisen um alles zu verarbeiten und sacken zu lassen.


Annie findet dann ein geheimnisvolles Notizbuch und verliert sich immer wieder in den Worten des Verfassers. Sie ist berührt und erkennt sich oft in den Worten wieder. Doch wem kann das Notizbuch gehören?


Sie findet dann die Adresse des Verfassers und macht sich auf die Suche nach ihm. Jack ist ein Mann, der still ist und sich lieber in geschriebene Worte wiederfindet. Man merkt die Bindung zwischen den Beiden, auch wenn Sie unterschiedlicher nicht sein könnten.


Dieses Buch war schön zu lesen und man merkte direkt, dass die Autorin ihr Herz an das Land  verloren hat. Die Überschriften der Kapitel finde ich persönlich zu viel, denn dadurch kann man viel vorausahnen, was im Kapitel passiert.


Ich vergebe 4 Sterne!


Meine Bewertung:


4 von 5 Sternen


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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!



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Rezension zu "Der Sturm zwischen uns"

"Der Sturm zwischen uns" Carley Fortune Verlag: Penguin Seitenanzahl: 512 ISBN:  978-3-328-11459-8 Erscheinungsdatum: 13. Mai 2026...