Freitag, 22. September 2017

Rezension "Preiselbeertage"

"Preiselbeertage"

Stina Lund






Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3-499-29144-9
Erstausgabe: 22. September 2017
Preis: 12,99 Euro




Klappentext:

Schweden: Das ist für Ariane das Land ihrer Kindheit, das Land mit dem roten Holzhaus ihrer Eltern am See, das Land der Preiselbeeren. Aber auch das Land, in dem sie nie wirklich zu Hause war, anders als ihre pragmatische Mutter und die lebensfrohe Schwester Jolante.

Seit Jahren war Ariane nicht mehr in Schweden. Gleich nach der Schule ist sie nach Deutschland ausgewandert, die ursprüngliche Heimat ihrer Eltern. Die waren nach der Wende aus der DDR nach Småland gezogen und sprachen nur selten von ihrem alten Leben.

Dann bekommt Ariane die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Vaters - und von einem Manuskript, das er ihr vererbt hat. Doch das scheint spurlos verschwunden. Gegen jede Vernunft geht Ariane zurück nach Schweden und hofft, dort endlich herauszufinden, wohin ihr Herz gehört.



Gestaltung des Buches:


Die Gestaltung ist sehr gelungen. Die Preiselbeeren zieren das Cover und auch die Innenbände und den Rückumschlag. Eine klare aber deutliche Gestaltung, die perfekt zur Geschichte in dem Buch passt. Zudem findet man im Buch auch ein Rezept von Kanelbullar, welches ich auf jeden Fall nachbacken möchte.

Meine Meinung:


Stina Lund hat mit Ihrem Schreibstil während der ersten Seiten bereits mein Leserherz erobert. Der Klappentext sprach mich direkt an. Schon auf der ersten Seite musste ich schmunzeln, als ich das Wort "Leipzig" las. Denn da es meine aktuelle Heimat ist konnte ich die genannten Straßen usw. in diesem Buch sehr gut deutlich vor mir sehen, beim Lesen.


In der Geschichte geht es um ein großes Familiengeheimnis. Nach dem Tod des Vaters macht sich Ariane auf den Weg zu Ihrer Mama nach Schweden, da Sie nicht mehr weiß, was in Ihrem Leben Vorrang hat oder auch nicht.


Dort kommt sich einem Geheimnis sehr nah. Ihre Schwester merkt auch, das etwas nicht stimmt. Man hat schon beim lesen den Eindruck, das die Geschwister nicht unterschiedlicher sein könnten.


Dazu kommt noch ein mysteriöses "Manuskript", welches der Vater von Ariane und Jolante in seinem Erbe erwähnt. Die Mutter der beiden Mädchen bleibt stur dabei, das es dieses Manuskript nicht gibt.


Doch die Mädchen merken, das etwas nicht stimmt. Dazu kommen als Protagonisten auch noch die Großeltern der beiden Mädchen sowie ein Mann namens Viggo.

In den einzelnen Kapiteln wird von der DDR Zeit geschrieben und der aktuellen Zeit. Für mich wirklich leicht nachvollziehbar und sehr spannend erzählt. Das Herz kommt für den Leser definitiv auch nicht zu kurz.


Immer wieder finde ich mich in Leipzig wieder und in Schweden, was für mich sehr wohlfühlend beim Lesen ist. In einigen Dingen finde ich mich auch in Ariane wieder.


Für mich ein Highlight, dieses Buch und ich kann es nur weiterempfehlen. Eine Familiengeschichte mit viel Herz zwischen während der DDR Zeit verbunden mit Schweden.


Meine Bewertung:


5 von 5*



Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Diese Zusendung hat keinen Einfluß auf meine Bewertung!



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Link zum Verlag: Rowohltverlag

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