Sonntag, 17. Februar 2019

Rezension 'Die Fliedertochter"

#werbung


"Die Fliedertochter"

Teresa Simon







Verlag: Heyne
Seitenzahl: 496
ISBN: 978-3-4534-2145-5
Erstausgabe: 11. Februar 2019
Preis: 9,99 Euro



Klappentext:


Eine geheimnisvolle Schneekugel. Das Erbe einer starken Frau. Eine Liebe, die sich nie erfüllt hat.

Berlin 1936. Die Sängerin Luzie Kühn steht ganz am Anfang ihrer Karriere und träumt von einem Leben im Rampenlicht. Doch als Jüdin fühlt sie sich nicht mehr sicher und verlässt Berlin in Richtung Wien. Sie verliebt sich in den charismatischen Bela Król und schwebt im siebten Himmel, doch schon bald wird klar, dass Luzie auch in Wien nicht sicher ist ...

Berlin 2018. Paulina Willke wird von ihrer mütterlichen Freundin Antonia gebeten, in Wien ein Erbstück für sie abzuholen. Sie ahnt nicht, dass die Reise nach Wien ihr Leben verändern wird ...


Gestaltung des Buches:

Wie auch schon die Bücher vorher ist die Gestaltung fantastisch und man weiss sofort, zu welcher Reihe dieses tolle Schmuckstück gehört.


Meine Meinung:


 Was habe ich mich gefreut, dass dieses wundervolle Buch den Markt der Bücher erreicht. Ich habe bereits die 3 Bücher zuvor von Teresa Simon gelesen und jedes auf seine Weise war beeindruckend. Ich mag ihren Schreibstil gerne und vor allem der geschichtliche Hintergrund und der Umgang mit Worten ist es, der mich immer wieder begeistert.


So freute ich mich, dass ich das eBook vorablesen durfte und innerhalb weniger Tage hatte ich das eBook auch fertiggelesen. Ich habe schnell in die Geschichte gefunden und auch die Protagonisten habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Wien – anscheinend immer eine Reise wert. Leider war ich dort noch nie, aber nun muss ich es mir auf die To-Do-Liste schreiben.


Paulina reist also nach Wien, da es um eine Erbschaft gehen soll. Was sie dort erwartet weiß sie nicht, jedoch tritt sie die Reise an und ist ganz gespannt auf die da kommenden Ereignisse. Schon allein durch die anschaulichen Worte der Autorin dachte ich immer öfter, dass ich Paulina live mit begleite in diese zauberhafte Stadt.


Im Nachlass ihres Vaters findet Paulina ein altes Tagebuch und dieses ist im Buch das Herzstück der Geschichte. Man reist in die 30er Jahre zurück. Eine Dame flüchtet von Berlin nach Wien. Wir erfahren da von Luzie, sie ist geflohen und wird in einer arischen Familie die Tochter spielen.


Der geschichtliche Teil des Buches hat mich wirklich nachdenklich gemacht wie die frühere Zeit doch so war. Mein Opa hat mir immer viel erzählt und er selbst war sogar in einem KZ. Immer mal wieder musste ich schlucken und kann es mir gar nicht so richtig wie es früher war.


Was sie Leute erleben und vor allem ertragen mussten. Ich bin sonst nicht so der Typ, der gerne historische Romane liest aber bei Teresa Simon muss ich einfach alle Bücher lesen. Sie hat ein tolles Gespür und die Bücher nehmen mich immer mit.


Die Geschichte von Luzie hat mich so beeindruckt und daher muss ich sagen, dass ihre Geschichte mein Herz erobert hat. Nach dem Ende des Buches habe ich wirklich viel nachgedacht und ich muss sagen, die Zeit früher war hart und die Menschen haben so viel erleben und ertragen müssen. Der Roman eröffnet einen die Sicht auf die Vergangenheit. Mit viel Liebe aber auch Hoffnung, die man nie verlieren sollte.


Die Rezepte am Ende machen es kulinarisch nochmal lecker und lohnen sich garantiert selbst auszuprobieren!


Meine Bewertung:



5 von 5*


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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!

Hier die Reihe der Autorin:





Link zum Verlag: Randomhouse

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