Montag, 23. November 2020

Rezension zu "Bin noch da"



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"Bin noch da"

Sven Stricker



Verlag: Rowohlt
Seitenzahl: 448
ISBN: 978-3-499-00195-6
Erstausgabe: 18. August 2020
Preis: 18,00 Euro




Klappentext:



Moritz Liebig ist 38 und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Eigenes Café, eigene Frau, eigener Sohn. Zwanzig Jahre lang hatte er keinen Kontakt zu seinen Eltern. Dann steht plötzlich sein Vater Karlheinz vor der Tür: Mama ist tot. Seit drei Monaten schon. Karlheinz hat den letzten Rest seines Lebenswillens verloren, ist müde, verbraucht und verbittert. Er will nicht mehr. Moritz soll ihm dabei helfen, aus dem Leben zu scheiden - ausgerechnet. Moritz ist überfordert. Von der Aufgabe, der Gegenwart, den Erinnerungen, seinem Erzeuger sowieso. Soll er Karlheinz den Gefallen tun? Oder zumindest versuchen, ihm zu neuem Lebensmut verhelfen? Seine scheinbar so geordnete Welt gerät gewaltig ins Wanken ...


Meine Meinung:



Dieses Buch habe ich in den sozialen Netzwerken leider noch nicht so häufig gesehen, denn ich finde, dass dieses Buch es auf jeden Fall verdient hat. Ich wollte auch gern auf die Lesung vom Autor gehen, jedoch hat die Gesundheit mir dann einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch das tat dem Lesen keinen Abbruch, denn ich habe dieses Buch verschlungen.


Der Autor war mir nicht bekant, auch wenn er schon einige Bücher veröffentlich hat. Ich habe direkt in das Buch gefunden und auch super die Geschichte aufgenommen. Der Schreibstil ist flüssig und ich konnte wirklich durch die Kapitel fliegen, denn es war eine tolle Leseerfahrung.


Dieses Thema hat mich auch sehr berührt, denn ich habe ähnliches erlebt wie Moritz nur im umgekehrten Sinn. Denn ich habe als ich 30 Jahre alt war den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen und das hält bis heute an. Mir hat das in den ersten Wochen das Herz gebrochen, jedoch kann ich sagen, es war genau das Richtige. Auch wenn Außenstehende das nicht wirklich nachempfinden können und immer negativ über meine Entscheidung urteilen. Meine Entscheidung war überigens auch kurz nach dem Tod meiner Mama.


Vieles war schmerzhaft zu lesen und auch zu verstehen, doch genau das ist es, was mich an diesem Buch durchweg fasziniert hat. Der Autor hat genau die richtige Ader beim Schreiben getroffen und mich zu begeistern.
Ich spreche eine Empfehlung aus und vergebe für das Buch 5 von 5 Sternen!



Meine Bewertung:




5 von 5 Sternen


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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!



Link zum Verlag: Rowohlt

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