Dienstag, 16. März 2021

Rezension zu "Die Harpyie"

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"Die Harpyie"

Megan Hunter






Verlag: C.H. Beck
Seitenzahl: 229
ISBN: 978-3-406-76663-3
Erstausgabe: 15. März 2021
Preis: 22,00 Euro




Klappentext:



Als Lucy erfährt, dass ihr Ehemann Jake sie betrügt, soll eine verhängnisvolle Abmachung die Ehe retten: Drei Mal darf Lucy Jake bestrafen. Wann und auf welche Weise, entscheidet sie. Ein gefährliches Spiel zwischen Rache und Vergebung entbrennt – und schließlich erwacht eine Seite in Lucy, die schon immer tief in ihr geschlummert hat. Bildreich und sprachmächtig erzählt Megan Hunter ein atemberaubendes, dunkles Märchen über eine Verwandlung, aus der es kein Zurück mehr gibt.
Lucy und Jake Stevenson leben mit ihren beiden Söhnen am Rande einer wohlhabenden Kleinstadt in England. Während Jake täglich zur Universität pendelt, arbeitet Lucy von zu Hause aus und kümmert sich um die Kinder. Doch eines Nachmittags zerstört ein Anruf die Familienidylle: Jemand möchte Lucy wissen lassen, dass Jake eine Affäre mit einer Arbeitskollegin hat. Das Paar beschließt zusammenzubleiben, trifft aber eine Vereinbarung als Ausgleich für den Verrat: Lucy wird sich drei Mal an Jake rächen – und er weiß nicht, wann und auf welche Weise. Während die beiden sich auf ein subtiles Spiel um Verbrechen und Strafe einlassen, beginnen sich Lucys Körper und Geist allmählich zu verändern, die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmen – eine Verwandlung, die sich nicht mehr aufhalten lässt …


Meine Meinung:


Auf dieses Buch bin ich durch die Verlagsschau gestoßen und das düstere angehauchte Cover weckte sofort mein Interesse. Auch der Klappentext wirkte ansprechend und hat mich sehr neugierig gemacht. Ich merkte schon auf den ersten Seiten, dass dieses Buch ein Highlight wird. Denn hier stimmte für mich Alles. Der Schreibstil, die Geschichte und auch die Charaktere.


Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages gelesen mit kleinen Pausen, denn der Alltag kam immer wieder dazwischen. Ungern legte ich das Buch beiseite. Lucy und Jake führen eine Ehe wie im Bilderbuch und auch nach außen hin ist das der Fall. Doch eines Tages findet Lucy heraus, dass Jake etwas mit seiner Arbeitskollegin hat. Es gibt eine Vereinbarung zwischen den Beiden und diese besagt nun, dass Lucy ihren Ehemann drei Mal bestrafen darf.


Durch die Perspektive von Lucy erfahren wir viel über ihr Leben als Hausfrau und auch was für ein Druck es ist nach außen die Fassade der Ehe aufrecht zu erhalten. Denn niemand will doch Gespräch sein in der Nachbarschaft oder auf der Arbeit. Daher ist immer alles perfekt und toll.


Die Autorin hat einen flüssigen und so lebendigen Schreibstil, dass ich wirklich durch die Seiten geflogen bin. Sie hat eine besondere Beobachtungsgabe und bringt diese dann auch noch in die perfekten Worte zu Papier. Dieses Buch ist wirklich großartig und ich hoffe, dass viele Menschen zu diesem Buch greifen werden.


Für mich ist dieses Buch ein Lesehighlight und ich vergebe 5 Sterne!


Meine Bewertung:



5 von 5 Sternen


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Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!



Link zum Verlag: C.H. Beck

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