Sonntag, 4. April 2021

Rezension zu "Bernsteinsommer"

 #werbung


"Bernsteinsommer"

Anne Barns





Verlag: Harper Collins
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-7499-0020-6
Erstausgabe: 23. März 2021
Preis: 12,00 Euro




Klappentext:



Nach ihrer Ausbildung zur Konditorin hat Christina ihr eigenes Café eröffnet. Wunderschöne Aquarelle schmücken dort die Wände. Ihr Vater hat sie ihr geschenkt, doch seit er die Diagnose Alzheimer erhalten hat, malt er nicht mehr. Er verändert sich und verschwindet immer mehr in seiner eigenen Welt. Dass er trotzdem eines Tages nach seinen Malkreiden fragt, ist für Christina ein Lichtblick. Ohne Zögern macht sie sich in seinem Arbeitszimmer auf die Suche und findet dabei ein Ölgemälde, das nicht von ihrem Vater stammen kann. Trotzdem fühlt sie sich wie magisch angezogen von der lichtdurchfluteten Meerlandschaft und begibt sich bei der Suche nach dem Künstler auf eine Reise, die sie von Hanau nach Rügen und in die Vergangenheit ihrer Familie führt.



Meine Meinung:


Ich liebe die Bücher von Anne Barns und es ist jedes Mal ein Muss ihre Bücher zu lesen. Schon die Gestaltung vom neuen Buch ist wieder schön gelungen. Ich finde es immer ansprechend und der Klappentext macht einen auch neugierig. Die Bücher von Anne Barns muss ich einfach immer lesen.


Christina ist eine junge Frau, die nun seit der Trennung vom Ehemann alleine lebt. Ihr Noch Ehemann und sie leben getrennt und nun steht auch noch die Scheidung bevor, denn er bekommt mit seiner neuen Freundin ein Kind und möchte alles schnell geregelt haben für seine neue Zukunft.


Christina hat ein eigenes Café und dafür lebt Sie. Man merkt es ihr beim Arbeiten und im Umgang mit den Kunden an. Schon beim Lesen hatte ich immer wieder Hunger, denn die Leckereien im Buch klingen einfach verführerisch. Doch im privaten läuft es nicht ganz so gut.


Der Papa von Christina hat Alzheimer und lebt nun seit einiger Zeit im Heim. Immer wieder besucht sie ihn, doch die Momente werden weniger, in denen er sich an Sie oder seine Frau erinnert. Er blüht im Heim aber auch auf und freundet sich mit einer Bewohnerin an.


Für Christina und Ihre Mama ist es eine schwere Zeit, doch sie wollen auch nach vorne schauen. Das Leben geht weiter, nur eben in anderen Bahnen. Durch einen Zufall findet Christina im Haus der Eltern etwas, was auf die Vergangenheit der Familie schließt und sie macht sich auf die Spuren dieser Vergangenheit. Ihre Reise führt nach Rügen wo sie sich auf die Spuren macht.


Doch auch einen neuen Mann gibt es in ihrem Leben, Lucas. Sie kennen sich von früher und schon damals wollte er gern mit ihr zusammen kommen. Doch Christina empfand Lucas einfach zu jung und unreif. Kann sich nun Liebe entwickeln und finden die Beiden zusammen?


Anne Barns hat mich wieder mal von Seite 1 an begeistert bis zum Ende. Durch ihren flüssigen Schreibstil, der Schilderungen und auch den leckeren Rezepten zu Schulde ist man gut unterhalten und kann sich auch wirklich auf die Geschichte einlassen. Für mich wiedermal ein Highlight und das Thema Alzheimer wurde von der Autorin wunderbar umgesetzt und beschrieben.


Ich spreche daher eine absolute Leseempfehlung aus und vergebe 5 Sterne!



Meine Bewertung:


5 von 5 Sternen


#werbung
Vielen Dank an den Verlag und die Autorin für die Zusendung des Rezensionsexemplars. Die Bewertung wurde nicht beeinflusst!



Link zum Verlag: Harper Collins

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